Workshops & Exkursion: Best-Practice Stadtentwicklung in Wien

Aufgabenstellung

Mehrere große Wirtschaftsförderungen aus dem Ruhrgebiet wollten Wien als europäischen Referenzfall für gelungene Stadtentwicklung kennenlernen und zentrale Erfolgsfaktoren für den Transfer in eigene Kontexte ableiten. Im Fokus standen integrierte Ansätze zu Wohnen, Quartiersentwicklung, urbaner Mobilität sowie Governance- und Kooperationsformen zwischen Stadt, Unternehmen und Wissenschaft.

Methode

  • Konzeption und Moderation eines zweitägigen Workshop- und Exkursionsformats mit thematischen Inputs, Arbeitsphasen und Reflexion
  • Best-Practice-Besichtigungen in zwei Entwicklungsgebieten (Nordbahnviertel und Seestadt Aspern) mit Fokus auf Quartiersentwicklung, Mobilitätssysteme und Governance
  • Fachimpulse und Austausch mit städtischen und verkehrlichen Akteuren sowie wissenschaftlichen Einrichtungen in Wien (Wiener Linien, WU Wien, aspern Development AG)
  • Radtour und stadträumliche Analyse im Zentrum als methodischer Perspektivwechsel (Beobachtung, Nutzungskonflikte, Aufenthaltsqualität)
  • Abschluss- und Transferworkshop zur Verdichtung von Lessons Learned und Ableitung von Handlungsansätzen für das Ruhrgebiet

Ergebnis

Das Format lieferte den teilnehmenden Wirtschaftsförderungen ein gemeinsames Referenzbild für integrierte Stadt- und Mobilitätsentwicklung und machte konkrete Hebel sichtbar: vernetzte Governance-Strukturen, kooperative Entwicklungsmodelle, leistungsfähiger öffentlicher Verkehr als Rückgrat der Quartiersentwicklung sowie experimentelle Formate (Reallabore, Beteiligung, neue Innovations- und Kooperationsräume). Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Transferperspektive gebündelt und als Grundlage für weitere interkommunale Zusammenarbeit genutzt.

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Auszeichnungen

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